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Mit Schneeschuhen die Landschaft erkunden

Was ist Schneeschuhwandern

Eine Winterwanderung auf Schneeschuhen – das ist Schneeschuhwandern, eine Art Nordic-Walking auf Schnee. Die großen Auflageflächen der Schneeschuhe verhindern ein versinken der Füße im Schnee und geben sicheren Halt auch auf gefrorenen oder harten Untergründen.


Schneeschuhwandern hat eine lange Tradition, man weiß heute aus Dokumenten und archäologischen Fundstücken, dass in schneereichen Gebieten schon vor mehr als 2000 Jahren z.B. im Kaukasus und in Armenien Schneeschuhe konstruierten und benutzten. Auch von den Ureinwohnern Nordamerikas ist bekannt, dass sie sich in den Wintermonaten großflächige Schuhe aus Holz und Leder an die Füße banden, um im Schnee voran zu kommen und nicht mit jedem Schritt tief zu versinken.

Doch welche Schuhe zieht man zum Schneeschuhwandern an? Für den traditionellen Bau von Schneeschuhen wurden Materialien verwendet, die in der Gegend vorkamen, wie etwa Leder und Holz. In den reich bewaldeten Gebieten Kanadas und Nordamerikas fertigte man großflächige Holzteller an oder bespannte einen Holzrahmen mit Leder, Fell oder beispielsweise einem Flechtwerk aus strapazierfähigem Leder oder Schilf. Je weiter sich die Menschheit entwickelte, desto ausgeklügelter und praktischer wurden die von Generation zu Generation weiter gegebenen Schneeschuh-Konstruktionen. Auch heute werden vielfach noch sogenannte „Originals“, Schneeschuhe aus einem Holzrahmen mit Leder- oder Synthetikgeflecht verwendet, weil sie aufgrund ihrer Größe einen sehr guten Auftrieb geben. Da sie allerdings materialbedingt schwer und unhandlich sind, greifen Schneeschuhwanderer immer mehr zu modernen Schneeschuhen mit Aluminiumrahmen oder aus leichtem aber robustem Kunststoff.

Waren Schneeschuhe vor zweitausend Jahren noch überwiegend flache Teller, die mit jedem Schritt Schnee aufschaufelten und schwer an den Füßen hingen, so wurden sie mit jedem Schritt der Weiterentwicklung leichter, handlicher und praktikabler. Heutige Originals, die den ursprünglichen Schneeschuhen am nächsten kommen, haben eine wie beim Ski hochgezogene Vorderpartie und sind bespannt mit einem leichten Ledergeflecht, der Rahmen ist aus einem leichten aber sehr widerstandsfähigem, hartem Holz. Heutige moderne Schneeschuhe aus Kunststoff oder mit bespanntem Aluminiumrahmen erinnern nur noch hinsichtlich der Form an die traditionellen Schneeschuhe unserer Vorfahren, vom Tragekomfort, der Funktionalität, Sicherheit und Haltbarkeit sind sie in nichts mit ihren Urahnen zu vergleichen.

War die Fortbewegung auf Schneeschuhen für unsere Ahnen und Urahnen eine Notwendigkeit, die das Überleben sicherte und ist noch heute vielerorts einzige Möglichkeit, sich fernab geräumter Wege und Straßen im Schnee fortzubewegen, so fand das Gehen auf Schneeschuhen in den letzten Jahren immer mehr Liebhaber und entwickelt sich in jüngster Zeit zu einem echten Winter-Trendsport.

Die Fortbewegung auf Schneeschuhen in der Freizeit nennt man „Nordic Snowshoeing“ oder „Schneeschuhgehen“, ist man längere Zeit auf weiteren Strecken unterwegs, so ist es eine „Schneeschuhwanderung“.  Auch als Hochleistungssport lässt sich „Snowshoeing“ betreiben – mittlerweile haben sich aus dem Schneeschuhgehen sportlich anspruchsvolle Running- und Racing-Techniken entwickelt, zu denen athletische Wettkämpfe auf Zeit ausgetragen werden.

Als reine Fortbewegungsmöglichkeit durch den tiefen Schnee wird das Schneeschuhgehen bei immer mehr Rodlern und Snowboardern beliebt, die durch den Einsatz von Schneeschuhen ganz andere Pisten und Abfahrten nutzen können, als ohne, da nur die Schneeschuhe den Aufstieg fernab der Pisten ermöglichen. Vielleicht haben Sie schon einmal einen Snowboarder mit einem Paar Schneeschuhen auf dem Rücken durch den tiefen Pulverschnee hangabwärts düsen sehen? Nur mit den Schneeschuhen kann er sich außerhalb der Piste fortbewegen, ohne mit jedem Schritt bis zur Hüfte im Schnee zu versinken.


Vorteile

Haben Sie sich schonmal folgende Frage gestellt: Wie anstrengend ist Schneeschuhwandern eigentlich? Nun, das hängt davon ab, ob man das Schneeschuhwandern eher sportlich betreibt, mit hohem körperlichen Einsatz und viel Ehrgeiz an Trainingsergebnis und Leistungsziel oder im Schneeschuhwandern eher eine Möglichkeit sieht, auch im Winter ein wenig durch unberührte, unbefestigte Naturlandschaften zu gehen und die Ruhe und Bewegung zu genießen – eines steht fest: Schneeschuhwandern macht immer mehr Menschen Spaß.

Sie sind skeptisch? Oder fragen sich, wie gesund Schneeschuhwandern überhaupt ist? Viele Gründe sprechen dafür, selbst einmal das Schneeschuhwandern auszuprobieren:

  • Schneeschuhwandern geht immer, sogar bei Wetterverhältnissen, bei denen flotte Abfahrten auf Ski nicht mehr möglich sind.
  • Schneeschuhwandern ist ein leicht zu erlernendes Freizeitvergnügen für Jedermann, unabhängig von dem Erfahrungsniveau und Können des Einzelnen. Muss die Familie sich beim Skifahren aufteilen, weil die einen unbedingt den Kick der schwarzen Piste wollen, während die anderen lieber sanfte Abfahrten hinunterschwingen, sind beim Schneeschuhwandern alle gleich und alle beisammen, Gespräche kommen zu Stande und gemeinsame Erinnerungen und Nähe geschaffen.
  • Beim Schneeschuhwandern setzen Sie Ihre eigenen Maßstäbe und Regeln, Sie gehen nach Ihrem Tempo, auf den Wegen Ihrer Wahl und machen Pause, wie es Ihnen gefällt. Wie beim Wandern sind Sie Ihr eigener Herr (wenn Sie in einer Gruppe unterwegs sind, selbstverständlich in Abstimmung mit der Gruppe) und gestalten die Schneeschuhwanderung nach Ihren Wünschen.
  • Schneeschuhwandern ist ein sehr preiswertes Freizeitvergnügen, das unabhängig von Liftanlagen, hohen Leihgebühren für eine umfangreiche Ausstattung und Pistennutzung genossen werden kann.
  • Schneeschuhwandern macht auch Kindern Spaß, denn es ist ein ganz neues Erlebnis, auf einer geschlossenen, unberührten Schneedecke zu gehen und den Auftrieb der großen Flächen im tiefen Schnee zu erleben. Ausprobieren was passiert und geht weckt den Übermut und macht nicht nur den Kindern großen Spaß!
  • Schneeschuhwandern kann man alleine oder in Begleitung, als gesellige Unternehmung oder als meditative Erfahrung, bei der Geist zur Ruhe kommt und der Körper gefordert wird.
  • Schneeschuhwandern kann jeder, der auch ohne Schneeschuhe wandern kann, es sind keine Erfahrungen und Grundkenntnisse Voraussetzung, die Techniken werden schnell erlernt, notfalls auch durch „learning by doing“ – Viel falsch machen kann man einfach nicht, schlimmstenfalls landet man auf der Nase oder dem Hosenboden und weiß dann, daß es so nicht geht.
  • Schneeschuhwandern kann jeder Kondition angepasst werden, daher können auch Untrainierte sofort loslegen, ohne ein vorheriges Grundtraining zum Konditionsaufbau zu absolvieren. Laufen Sie einfach ein bisschen langsamer und nicht ganz so weit, wenn Sie aus der Puste kommen – ist nicht schlimm, beim nächsten Mal werden Sie schon etwas länger durchhalten und mit jedem Schritt auf Schneeschuhen Ihre Kondition verbessern!
  • Die Ausrüstung fürs Schneeschuhwandern ist unaufwändig und günstig, Schneeschuhe sind deutlich preiswerter ausleihbar als eine Skiausrüstung und auch der Kaufpreis für ein eigenes Paar Schneeschuhe ist erschwinglich.

Nicht selten erleben Skeptiker ein „Aha“-Erlebnis, sobald sie die Technik des Schneeschuhgehens beherrschen und bei so manchem hat sich eine wahre Schneeschuh-Leidenschaft daraus entwickelt. Die Möglichkeiten, die das Gehen auf Schneeschuhen bieten, sind vielfältig und von entspannten Schneeschuhwanderungen im Flachland bis hin zu adrenalingeschwängerten Balanceakten auf steilen Hängen ist alles drin und der Phantasie und den Herausforderungen keine Grenzen gesetzt: Probieren Sie’s aus!

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